Breithorn West, Breithorn Mitte, Klein Matterhorn (20.08.2010)
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Interessant ist, wenn man bei der Karte links unten auf UFO klickt, so kann man die Tour mitverfolgen - leider rückwärts, aber immerhin ...
Heute haben wir das Breithorn West, das Breithorn Mitte und das Kleine Matterhorn bestiegen. Das richtige Matterhorn ist ja im Augenblick wohl nicht mehr so leicht zu machen. Also fehlt mir in dieser Region neben letzterem nur noch das vor kurzem in Amerika mittels Nanotechnologie hergestellte 25/1‘000‘000 mm grosses Matterhorn.
Es wäre Wasser in den Rotten getragen, diese Tour hier nochmals beschreiben zu wollen. Da wieder viele Leute mit gleichem Ziel unterwegs waren, folgt man einfach der Autobahn, wobei bei Nebel wie
bei unserer Tour das einzige Problem darin besteht, die Autobahn zu finden. Der Grat zwischen den beiden Gipfeln ist etwas schmal, so dass man einige Vorsicht walten lassen muss, es sei denn, man
wolle seine irdischen Tage mit einer längeren Rutschpartie beenden.
Das Wetter war einigermassen gut, wenn auch nicht ausgezeichnet wie heute. Jedenfalls war es besser als von den Vorhersagern angedacht.
Ob man die lange Luftseilbahnfahrt von Zermatt bis zur Station Klein Matterhorn in Kauf nehmen will (kostet nicht wenig), nur um einen Viertausender zu besteigen, muss man selber entscheiden. Ich
würde eher hochfahren und dann eine Überschreitung mit anschliessender Übernachtung in einer Hütte einplanen.
Ich war froh, meine Begleiter davon überzeugen zu können, dass man auch direkt von der Station Trockener Steg hochsteigen kann. Das hat zur Folge, dass die Tour damit zu einer recht ausgedehnten
Angelegenheit wird. Der Vorteil ist, dass man sich langsam an die Höhe und das Element Eis und Schnee gewöhnen kann. Zudem können im Sommer viele Skifahrer, darunter viele sehr gute von
irgendwelchen Nationalmannschaften, beobachtet werden, und abends hat man den Eindruck, wirklich etwas für seine Fitness getan zu haben. Der Gletscherweg zum Plateau Rosa hoch ist wohl lang, er
bietet aber keine Probleme. Und weil wir ein Seil mit hatten, haben wir uns natürlich auch angeseilt. Es muss nur darauf geachtet werden, dass sich nicht irgendein Skifahrer, wie ein Fisch im
Fischernetz, im Seil verfängt und in der Folge heftig zu zappeln anfängt.
Es war eine schöne Tour - herzlichen Dank an meine Begleiter.
Breithorn Normalweg (15.08.2004)
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Breithorn Mittelgipfel vom Süden (11.07.2003)
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