Chastelhorn (24.03.2011)
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Gross- und Chly-Chastelhorn
Routeninformation
Der Streckenabschnitt vom Bahnhof Brig bis zum Hauptbahnhof Münster interessiert niemanden und kann weggelassen werden. In Münster stellte sich aber die Frage, wie man am besten zur Galmihornhütte hochkommt. In schneereichen Wintern ist das kein Problem. Von der Arztpraxis „Dr. Imsand Thomas“ spurt man in mehr oder weniger direkter Linie die Hänge zum Ort „Göuchete“ hoch, und dann geht man, die Richtung beibehaltend, durch den Wald zu Judestafel weiter. Der Rest ist gegeben. Doch jetzt um diese Jahreszeit ist in Goms Schnee auf der Sonnenseite Mangelware. Daher folgte ich der Strasse bis zum Punkt 1521 und wieder zurück zum erwähnten Ort „Göuchete“ (was so viel heisst wie idiotischer Ort). Dann entschied ich mich für die direkte Variante durch den Wald und musste ... arg leiden, weil der Schnee mal hart, mal tief und mal nicht vorhanden war.
Weiter oben ist die Skispur arg zerzaust (werde noch etwas dazu sagen), doch ab der Galmihornhütte kann man einer Traum-Spur bis auf den Gipfel des Chly-Chastelhorns folgen. Vom kleinen zum grossen Horn bin ich zuerst mit Fellen in den zwischen den beiden liegenden Sattel abgefahren und dann auf der anderen Seite noch kurz aufgestiegen. Es folgte eine längere Kletterpartie mit aufgebundenen Skis im kombinierten Gelände. Dann schnallte ich die Skis nochmals für eine 40 Meter lange Querung im tiefen Schnee an, zog sie in aber der Folge - zu meiner eigenen Verwunderung - nicht mehr aus und legte eine recht abenteuerlich Spur in den Fels-Schnee Grat. Dabei überwand ich sicher auch ein paar Stellen im oberen ersten Schwierigkeitsgrad. Fünfzig Meter unterhalb des Gipfels war dann aber definitiv Schluss, und es hiess, die Skis nochmals aufbinden. Links geht es steil ins Reckingertal hinunter. Zur Überwindung des letzten Kletterzuges musste ich sogar die Knie zu Hilfe nehmen - gut, niemand hat es gesehen.
Zu diesem Grat steht im SAC-Führer „Berner Alpen 5“: „Leichte Kletterei über den S-Grat bis 50 m unter dem Gipfel. Das letzte Stück über einen schönen, massiven Rücken“.
Abfahrt über dem NO-Grat in den Sattel. Ab Göuchete sich links haltend bis fast ins Dorf hinunter.
Schnee
Die Lawinensituation war noch immer ERHEBLICH. Ich war daher vorgewarnt und auch sehr vorsichtig. In diesem Gelände kann jedoch auch unter solchen Verhältnissen eine sichere Tour gelegt werden. Wobei mir sehr präsent war, dass vor Jahren, als ich eine SAC-Tour auf das Chly-Chastelhorn leitete, ein Schneebrett an einem für mich undenkbaren Ort abgegangen war. Eine Teilnehmerin hatte sich nicht an meine Weisungen gehalten und hatte das Brett wahrscheinlich ausgelöst. Damals gab mir diese Lawine lange sehr zu denken, weil ich sie dort nicht vermutet hätte. Nicht jeder sicher scheinende Hang ist sicher. Und auch heute habe ich wiederum ein Schneebrett gesehen, dass vor ein paar Tagen an einem harmlosen Hang abgegangen war. Bei meiner Abfahrt habe ich zuoberst ein paar kleinere Sulzschneerutsche ausgelöst. Ich habe sehr darauf geachtet vor Mittag wieder in Münster zu sein. Das Gebiet ist eben von früh am Morgen weg stark der Sonne ausgesetzt. Ich war überrascht, dass ich dennoch eine recht schöne (aber auch ermüdende) Sulzschneeabfahrt geniessen konnte. Ab Judestafel habe ich den Weg bis Göuchete gewählt, und bin dann wie gesagt links fast bis ins Dorf abgefahren.
Empfehlung
Würde die Tour jetzt kaum mehr empfehlen. Besser ist, im Goms etwas auf der linken Talseite zu besteigen (Blashorn und Brudelhorn scheinen noch sehr gut zu sein). Der von mir bestiegene Grat ist im Winter auch nicht jedermanns Sache. Richtung Firehorn und andere sind keine Spuren vorhanden.
Wetter
Das Wetter war wieder sehr angenehm. Am Donnerstag, wenn ich frei habe, ist das oft so. Auf dem Gipfel herrschten überaus warme Temperaturen. Oben ohne über längere Zeit war kein Problem. Auch die Nacht war nicht allzu kühl. Wenn man aber über Stunden joggt, dann im flott geheizten Wartsaal der MGB in Münster eine längere Pause macht, schlottert man beim Wieder-Hinaustreten in die Natur schon eine Zeitlang.
Ski versus Schneeschuh
In der Jugend war ich ein begeisterter Skifahrer, und heute mache ich es immer noch gerne. Damals als Kinder und Halbstarke kamen wir uns als Skifahrer als die wahren Menschen vor, und wir blickten von oben herab und mit Mitleid auf diejenigen, die nur mit Schlitten oder Langlaufskis unterwegs waren. Schneeschuhe haben mich bisher weniger gereizt. Vor Jahren habe ich zwar einmal an einer SAC-Schneeschuhtour teilgenommen, weil ich damals als Tourenchef für das Programm verantwortlich war. Die Erfahrung hat mich aber nicht sehr stark überzeugt. Das Schöne an den Skis ist ja, dass man nach langem und beschwerlichem Aufstieg wieder locker und kräfteschonend zu Tal gleiten kann. Und diesen Vorteil hat man mit Schneeschuhen halt nicht. Im Winter all die Höhenmeter wieder hinunterlaufen würde ich schon sehr mühsam finden. Der langen Abstiege sind doch schon im Sommer mehr als genug.
Gegen Schneeschuhläufer habe ich absolut nichts. Jeder soll auf seine Art in den Bergen glücklich werden. Ich bin aber der Auffassung, dass der Schneeschuh eher etwas für das hüglige Gelände und für schöne Waldwege ist. Dort wo ich früher abends nach einem langen Skitag oft noch mit Langlaufskis unterwegs war. Bei mangelnder Erfahrung und Tourenvorbereitung kann es in den Bergen auch sehr schnell sehr gefährlich werden. Mit Schneeschuhen hat man im steilen Gelände weniger Gripp und auf zugeschneiten Gletschern mit dünnen Brücken drückt man stärker auf die Unterlage als ein Skifahrer, so dass die Spaltensturzgefahr grösser ist. Bei der Besteigung des Elwertätsch im Lötschental habe ich einmal eine Frau mit Schneeschuhen ein Couloir hinunter sausen sehen, weil sie mit ihrem Gerät auf der sehr harten Unterlage total fehl am Platz war. Ich will aber nicht sagen, dass es nicht auch gute und gut ausgebildete Schneeschuhläufer gibt, die sich auch im schwierigen Gelände sehr vernünftig bewegen können.
Bei meiner Tour war von der Galmihornhütte weg eine sehr gute Skispur vorhanden. Sie war nicht zu steil und nicht zu flach, und man konnte ohne Mühe in gleichmässigem Rhythmus aufsteigen. So wird das Touren zur Meditation. Unterhalb der Hütte war die Spur grösstenteils zertrampelt. Ich glitt mit meinen Skis oft aus und konnte keine vernünftige Gangart finden. Natürlich hat niemand ein Copyright auf seine Spur, und natürlich sollten alle auf den Bergen friedlich aneinander vorbei kommen, aber vielleicht wäre es doch eine gute Idee, wenn Schneeschuhläufer eine eigene Spur anlegen, falls sie auch auf der Skispur tief einsinken. Wenn die Skispur gut verfestigt ist, kann jedermann darin aufsteigen und es stört niemanden. Ich muss sagen, dass ich selber auch recht selten spure, und dass mir eigentlich gleich ist, was mit meiner Spur passiert, sobald ich einmal oben bin. Ich habe aber auch schon flotte Spuren zu Trainingszwecken angelegt, und da hat es mich dann schon aufgeregt, wenn sie von SSL kurz darauf zu Tode getrampelt wurde. Übrigens werden die Skispuren auch oft von Tieren benutzt, und die sinken darauf kaum ein. Somit trägt man als Spurender doch auch ein wenig zum Tierschutz bei.
Weniger Wichtiges
Einige könnten neidisch werden, wenn sie lesen, wie oft es mir vergönnt ist, in Gottes herrlicher Natur unterwegs zu sein. Diese sehen nur eine Seite der Medaille. Berufshalber bin ich diese Woche am Montag um 3:45 Uhr, am Dienstag um 3:45 Uhr, am Mittwoch um 3:45 Uhr, am Donnerstag, dem Tag meiner Tour, überhaupt nicht, am Freitag um 4:30 Uhr und am Samstag um 5:30 Uhr aufgestanden - nur um zu arbeiten und zu schuften. Was für mich schöner ist, ist, dass ich nach anfänglich zögerlichen Versuchen, nun meinen zweihundertsten Gipfel zu Fuss vom Bahnhof Brig aus besteigen durfte, und zwar in einem Zug und ohne unterwegs zu übernachten und ohne den Zug oder ein anderes Verkehrsmittel zu besteigen. Zu Projektbeginn hatte ich so mit höchstens fünfzig zu besteigenden Bergen gerechnet. Mit der nun erreichten Marke ist mein Unterfangen definitiv abgeschlossen, und ich möchte mich bei allen bedanken, die mich irgendwie unterstützt haben - und auch bei Dir, der oder die Du meine Berichte vielleicht hin und wieder gelesen hast ...
Es ist immer etwas Spezielles, das schöne Goms in der Nacht zu erleben. Die schmucken Dörfer dösen vor sich hin, der Himmel ist sternenklar, der Wald ruhig aber finster, und der Mond erhellt die weissen Matten und Wiesen. Nur einzelne Fenster sind nach Mitternacht noch erleuchtet. Vielleicht höchstens ein Autofahrer wird von Brig oder sonst wo heimfahrend noch unterwegs sein. Verlockend ist der Duft von frischem Brot, den die Bäckereien verbreiten.
Bei der Bäckerei Simeon in Reckingen hielt ich kurz inne, weil ich ihren Besitzer kenne. Vor der Tür rauchte ein Angestellter zu nächtlicher Stunde eine Zigarette und schien die kühle Nacht ein paar Minuten lang zu geniessen. Er hätte mich in Fürgangen vor Stunden überholt. In der Zwischenzeit habe er die Teige angerichtet. Zu kaufen gab es leider noch nichts. Und sein Chef war auch nicht da.
Was mich wieder erfreut hat, ist der schöne Anblick der Kapelle im Ritzinger Feld. Die Harmonie ihrer Formen und Proportionen ist einmalig. Es ist gut, dass die Kapelle in der Nacht hell erleuchtet ist, um den einen oder anderen Wandersmann zu verzücken. Im Goms waren damals viele hochkarätige Baumeister am Werk.
Die Nacht geht schlussendlich schnell vorbei, und irgendwie kommt man bald in Münster an. Wenn auch nicht alles nur Genuss ist, so hat doch jede Tour zu irgendeiner Zeit oder an irgendeinem Ort, vielleicht auch schon vorher oder erst nachher, ihren Reiz. Und so wird man wohl auch in Zukunft wieder aufbrechen, um zu einem fernen Ziel zu streben.
Blöd auf meiner Abfahrt zum Dorf Münster hinunter waren ein paar heimtückische, heute nicht mehr verwendete Maschendrahtzäune, die einfach umgelegt wurden. Einen hatte ich unter dünner Schneedecke nicht gesehen. Ich merkte nur, wie ich plötzlich von etwas relativ sanft aber unnachgiebig an den Füssen festgehalten wurde, und wie ich dann ungeschickt hangabwärts kippte. Ich war mit meinen Skiern gefangen, wie manch ein Hirsch mit seinem Geweih in solchen Zäunen gefangen bleibt. Glücklicherweise liess sich meine neue Bindung relativ leicht mit den Skistöcken aus unbequemer Lage heraus öffnen.
Ich hatte meine Skiausrüstung wieder vorgängig mit dem Zug von Brig nach Münster gebracht. Dort hatte ich bis zur Rückfahrt an den Startpunkt eine gute Stunde Aufenthalt. Ich nutze die Zeit dazu, meine Skis, Rucksack und Stöcke hundert Meter oberhalb des Dorfes zu deponieren. Schön und hoffentlich unvergesslich war es, das heimelige Dorf in seiner abendlichen Ruhe zu geniessen.
Holzspalten versus Bergsteigen
Gestern war wieder einmal Holzhacken bei meiner Mutter in Staldenried angesagt. Holzhacken ist eine von mir wärmstens empfohlene Methode, um überschüssige Energien und unfeine Aggressionen loszuwerden. Es ist auch ein guter Ausgleichssport zu anderem. Ich kann die Leute nicht verstehen, die immer wieder in die Berge rennen müssen, um sich körperlich fit zu halten und auf andere Gedanken zu kommen. Während Bergsteigen und anderes doch relativ einfache Aktivitäten mit geringem intellektuellem Anforderungsprofil sind, ist der Bewegungsablauf beim Holzspalten etwas vom Kompliziertesten, das es überhaupt gibt. Das Holzscheit (gestern waren es knorrige Rebstöcke aus Salgesch) muss so hingelegt werden, dass es weder umfällt, noch federt, noch wegspringt. Dann heisst es, mit der Axt weit ausholen, den Atem anhalten, und mit einem gezielten, kraft- und schwungvollen Schlag das Stück Holz genau dort treffen, wo man es sich zu treffen vorgenommen hat. Der Meister tätigt einen Schlag, und die Axt, nein das Stück Holz ist entzwei. Weil ich in meinem Leben schon höhere Berge Holz gespalten, als ich echte Berge bestiegen habe, habe ich es bei dieser Tätigkeit zu einer Fertigkeit und Geschicklichkeit gebracht, die mir in anderen Lebensbereichen total fehlt. In den Bergen andrerseits muss man ja scheinbar auch nicht sonderlich geschickt sein. In Deutschland (Bayern) hörte ich einmal wie jemand jemanden beschimpfte mit: „Du bist doch nur so ein Bergsteiger“. Mehr als fünf Stunden haben wir gestern kräftig zugeschlagen und dabei manch eine Kalorie verbrannt, und meine Mutter half mit ihren neunzig Jahren noch tapfer mit. Zu hoffen, dass auch wir einst in diesem Alter noch einen Fuss vor den anderen setzen können.
Ein paar unglaubliche Geschichten
Kürzlich habe ich meinen Schülern im Englisch Unterricht die folgenden Geschichten vorgelegt. So kann man etwas von seiner eigenen Abenteuerlust hin und wieder auch in die Schulstube hineintragen.
Below are descriptions of three lucky escapes: two of the cases are real and one has been invented. Can you identify which case is not true?
1. In December 2010 a French scientist on an expedition in the Amazon rainforest in Peru was almost killed by an anaconda, the world’s largest snake. He was asleep in a hammock tied between two trees by a river when suddenly he woke up to find that the huge snake – around seven metres long and 30 centimetres in diameter – had wrapped itself around his legs and waist (anacondas kill through constriction rather than venom). His two colleagues were walking in the jungle about a kilometre away, but luckily they heard his screams for help and came running back. They didn’t have any kind of weapon, however, so instead they kicked the snake until it released the man’s body and slid away into the river. The scientist had not suffered any serious injury.
2. In January this year a British man survived a 300-metre fall down the side of a mountain in Scotland. Climbing with friends, he had just reached the top of the 1,300- metre mountain when he suddenly slipped at the edge of a near-vertical slope. He fell at high speed, mostly flying through the air but also hitting rocks a few times, before coming to a halt on a flatter part of the slope. The man was not wearing any kind of head protection, but the large rucksack on his back probably saved his life by acting as a cushion. His friends immediately called for a rescue helicopter, whose crew expected to find him either dead or with very serious injuries: instead he was standing up reading his map, having suffered only bruises to his face and fractures of small bones in his back.
3. In August 2010 two Norwegian men on a kayaking expedition around the Arctic islands of Svalbard woke up to find a very unwelcome visitor looking inside their tent – a polar bear. One of the men immediately reached for his rifle, but the bear, an adult male, broke it in two with its paw. The bear then took one of the men in its jaws, pulled him out of the tent, and dragged him 40 metres away. At one point the bear stood on its back legs with the man still in his mouth, shaking him from side to side. Luckily the men had another rifle and the other man opened fire with it, killing the bear after five shots. His friend, seriously injured but still alive, was taken to hospital by air ambulance and has since made a good recovery. In Norway it is permitted to kill a polar bear in self-defence, as in this case, but not in any other circumstances.
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Und hier noch meine eigene Geschichte! - welche der vier Geschichten sind nun wahr und welche falsch?
Von 1985 bis 1987 wirkte ich im Lubushi Junior Seminary, im Norden Sambias als Lehrer. Hier mitten im Busch unterrichtete ich Mathematik und Science und im dritten Jahr vor allem Landwirtschaft. Wir hatten auch eine Produktionseinheit mit einer kleinen Kaninchenzucht. Die Schüler mussten dreimal pro Woche auf dem Feld arbeiten. In Afrika gibt es Schlangen, und eines Morgens hatte eine dieser Schlangen, eine erwachsene Python, eines unserer erwachsenen Kaninchen verschlungen. Diese üppige und auch haarige Mahlzeit schien der Schlange schwer im Magen aufzuliegen, denn sie hatte sich danach zu einem Mittagschläfchen im Kaninchenstall hingelegt. Father John, ein Engländer und Tierliebhaber packte das Tier in eine grosse Kiste und fuhr mit ihr weit in den afrikanischen Busch zurück. Die Geschichte wäre hier fertig, wenn nicht ein paar Wochen später wieder eine ähnliche oder die gleiche Schlange in unserem Kaninchenstall gewesen wäre. Diese war aber ganz anderer Natur oder an jenem Morgen einfach schlechter Stimmung, denn sie zischte und knurrte vom Gebälke unseres Kaninchenstalls herab ganz beträchtlich, wahrscheinlich auch darum, weil sie ihr Frühstück in Form eines selber rundgefressenen Kaninchens noch nicht gehabt hatte. So wurde sie denn von einem von uns mit ein paar Hieben vom Diesseits ins Jenseits befördert. Brother Josef hielt sie dann mit einer Mistgabel in die Höhe, und wir staunten alle über ihre beträchtliche Länge von über vier Metern. Bei dieser oder einer anderen Gelegenheit erzählten die Einheimischen andere Schlangengeschichten wie zum Beispiel die folgende: Ein Mann hatte zu viel Katata getrunken und sich dann im Zustand der Trunkenheit irgendwo im Busch hingelegt - die Beine weit von sich gestreckt. Später kroch eine Python des Weges, sah den Mann und begann, ihn vom rechten Bein her zu verschlingen. Dies war aber auch vom Blickwinkel der Schlange aus gesehen eine schlechtes Vorhaben, denn es musste ein paar Dezimeter oberhalb des Knies kläglich enden. Somit ist es immer eine gute Überlebensstrategie, sich im afrikanischen Busch immer mit weitgespreizten Beinen zur Ruhe zu legen. Viele weitere ähnliche Geschichten und Erlebnisse könnten hier aus meiner Afrika Zeit folgen. Nur schade, dass dies eine Bergsport Site ist.












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