Quiz
Ein Quiz ist eigentlich doof, weil man Sachen fragt, die man selber schon weiss. Daher werde ich hier inskünftig auch Fragen stellen, die ich selber nicht beantworten kann.
Die Fragen werden schon immer irgendwie mit meinen Hobbys (Berge, Natur, Umwelt, Naturkunde, ...) zu tun haben.
Korrekte Einsendungen werden belohnt. Es winken sensationelle Preise. Die Preise sind eigentlich nicht so sensationell (Klettertouren, Eisklettertouren, Touren auf Traumgipfel, ...).
Die Lösung wird erst nach Eingang von mindestens 7 falschen Lösungen preisgegeben, d.h. wohl: praktisch nie.
Dies hab ich heute auf meiner Skitour auf den Rosswald vernommen.
Erste Antwort (13.02.2012)
Die Windel meiner Tochter nach dem Mittagessen? Es könnte aber auch etwas Organisches aus der Küche des Chemielehrers sein ... hmmm, NEIN! - Das erste Resultat aus dem 3D-Drucker! - Also eine grafische und damit reale Darstellung der 2 Ableitung des Kosinussatzes - in Englisch! Schau dem Schotten unter den Rock, und du weisst, was ich meine! So, jetzt noch der Webcode. Ich hoffe, dass dein Geschenk den Wert von CHF 2'500.- nicht übersteigt, weil ich dann dem Fiskus ... na ja - im Wahrschienlichkeitsrechnen lag nicht gerade meine Stärke ...
Mein Kommentar dazu:
Verblüffend nahe und doch erstaunlich weit von der Realität entfernt. So alles zusammenzählen und teilen durch drei, wäre sicher ein besserer Ansatz. Oder gleich durch vier teilen
...
Zweite Antwort (16.02.2012)
Ein Kollege, von dem ich weiss, dass er grosse analytische Fähigkeiten hat, hat mir geschrieben:
" ... eine vormals eher dickflüssige Substanz, wie z.B. Rostwasser oder Blut, welche auf einen hellen Untergrund tropft, dort austrocknet, brüchig wird und dieses krustenartige Muster bildet. Was mich doch etwas irritiert, ist der ausgesprochen helle Hintergrund. ...
War heute nochmals auf deiner Website und habe mir die Bilder vom Eis-Klettern im Baji angeschaut (dies tat ich gestern leider nicht). Nun glaube ich zu wissen, was der helle Hintergrund ist: die
Badewanne ... "
Mein Kommentar dazu:
Damit sind wir der Lösung des Rätsels natürlich viel, viel näher gerückt. Meine Frau, selber eine grosse Liebhaberin der deutschen Sprache, staunte vorerst einmal über das gepflegte Deutsch meines Kollegen ( ... eine vormals eher dickflüssige Substanz ... ) und meinte: Der schreibt ja wie ein Professor. Da war ich mit ihr natürlich bald einmal einig - wir sind ja "Professoren", wenn vielleicht auch nur "Professeurs de ski", oder "Professeurs de l'école primaire" ... Nachdem wir uns die schönen und treffenden Worte meines Kollegen auf unseren vom Honig-Schlecken noch süssen Zungen hatten zergehen lassen, war es Zeit für tiefschürfendere Gedanken.
Wie jeden aufgeweckten Menschen faszinierten auch mich bald einmal die geometrischen Formen auf meinem Foto. Da gibt es Quadrate und Fünfecke (Pentagone), wobei es eine gewisse Tendenz zu
Pentagonen hin gibt. Einige Pentagone sind zwar mehr oder weniger degeneriert, doch die Idee des "Schöpfers" schimmert durch. Meine Frau meinte, Pentagone seien halt besonders stabil, ich meinte,
sie seien besonders schön, und da man über Farben und Geschmäcker bekanntlich nicht streiten kann, versuchte ich, alles mit Zahnstockern auf unserem Küchentisch zu visualisieren. Vorerst mussten
aber solche (Zahnstocker) in unserem Haushalt gefunden werden, was gar nicht einfach war, tendieren wir in unserer Ernährung doch eher zu wenig faserigen Nahrungsmitteln. Fakt ist aber, dass
Pentagone nicht nur in der Natur vielerorts gebildet werden - zum Beispiel der Blütenstand der Hahnenfussgewächse - sie werden auch vom Menschen gerne zu gestalterischen und anderen Zwecken
verwendet - man denke nur an das weltbekannte Pentagon in den USA. So muss man sich halt die Frage stellen, ob die von mir abgebildeten Strukturen "man made" sind oder nicht. Es wäre ja möglich,
dass sich darin irgendein Künstler hat auszudrücken versucht (Darstellung der eigenen Befindlichkeit, des eigenen Seelenlebens oder der Psyche ...). Wenn ich annehme, dass die Strukturen durch
Zufall entstanden, also nicht "man made" sind, komme ich mit einem wichtigen naturwissenschaftlichen Prizip in Konflikt, nämlich mit dem der Entropie. Dieses Prinzip sagt, dass alles in der Natur
nach möglichst grosser Unordnung strebt. Baue am Strand eine schöne Sandburg (grosse Ornung) - es wird nicht lange dauern bis sie nur noch ein (ungeordneter) Sandhaufen ist. Somit würde die
Interpretation meines Kollegen eigentlich dem Entropiestreben widersprechen. (Dieser Gedanke müsste weiter diskutiert werden - ein anderes Mal). Ein weiterer Trennstrich kann gezogen werden,
indem man sich überlegt, ob das Bild einen Teil der belebten oder der unbelebten Natur darstellt. Damit berühren wir die Domäne und eines der Hauptprobleme der Exobiologie, auch Astrobiologie
oder Xenobiologie genannt: wie unterscheidet sich das Leblose vom Toten? - Dies mag eine banale Frage sein, ist es aber nicht. Gut, wenn mir ein Wolf in unserer wunderbaren Bergwelt begegnet,
leuchtet jedermann, und spätestens nach dem ersten Biss, ein, dass es sich im Falle des Wolfes um lebende Materie handelt. Bei Mikroorganismen, die es auf anderen Planeten geben mag, ist aber die
Trennschärfe viel schwächer. Hier muss man sich auf die Organisationsform der vorliegenden Materie berufen. Sind die Elemente rein zufällig oder nach irgendeinem Bauplan
angeordnet?
Nach all dem Gesagten leuchtet ein, dass der Fall komplizierter als ursprünglich angenommen ist. Mein Kollege ist aber durchaus auf dem rechten Weg. Die Antwort ist aber zu wenig präzise
und vorläufig auch noch falsch. Zur Erlangung des noch zu definierenden Preises braucht es aber nicht mehr allzu viel ...
Kommentare: 1
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#1
Zoom auf den Hals einer Giraffe, die gerade vor Deinem Fenster vorbeispazierte...















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