Bern

7. Episode - Besuch vom 19.10.2016

Meine siebte Städtereise nach Bern. Damit habe ich wohl jeden da lebenden Menschen mindestens einmal fotografiert. Werde in Zukunft also nur noch die dort stehenden Gebäude aufnehmen müssen. Auch das wird zu schaffen sein, zumal Bern eine sehr langsame Stadt ist. Es ist leicht in unserer Bundeshauptstadt scharfe Porträtaufnahmen zu machen, weil sich die Berner bekanntlich so langsam fortbewegen. Sie sind damit auch sehr gemütlich und nett - echt schweizerisch.

6. Episode - Besuch vom 07.09.2016

Auch an diesem Tag war ich wieder in Bern - entweder bin ich von irgendwoher gekommen, oder ich bin nach irgendwohin gegangen. Ich weiss es nicht mehr. Auch weiss ich nicht mehr, wieso ich die Dame mit Fahrrad fotografiert habe. Wahrscheinlich hat mir das Fahrrad gefallen, oder die freundliche Frau. Ich habe auch Frauen beim Studieren fotografiert, mindestens zwei - wahrscheinlich hat mir auch dies gefallen, wohl, weil ich früher auch so fleissig studiert habe.

5. Episode - Besuch vom 27.11.2016

Bern ist immer eine Reise wert. Vom Wallis ist man jetzt so schnell in unserer Bundeshauptstadt. Man ist schnell da, und wenn man einmal da ist, geht alles so langsam. Die Berner sind eher langsam, sagt man - sie sind behäbig und bewegen sich geruhsam fort. Der Berner ist aber auch freundlich und hilfsbereit. Viel trägt er zur Entschleunigung unserer Zeit bei. Wieso also nicht nach Bern fahren, wenn man nervös und gestresst ist! Einmal weg vom Getümmel in Gspon in die schöne Stadt.

 

An diesem Tag fand der Trödlermarkt statt. Dem Vernehmen nach findet dieser regelmässig statt. Darum habe ich auch Bilder von Marktleuten gemacht.

4. Episode - Besuch vom 28.11.2016

Das war der Tag vom Zibelimärit. Ich meinte, ich müsse da auch mal dabei sein. Dann traf ich aber im Stadtzentrum ein riesiges Chaos an, so dass man fast nur im Schneckentempo vorwärts kam. Zudem gab es fast nur Glühwein zu trinken oder Zwiebeln zu konsumieren. Kalt war es auch. So beschloss ich schlussendlich, den Ort des Geschehens grossräumig zu umgehen. Habe nur ein paar Bilder von einer sicheren Distanz aus gemacht.

3. Episode - Besuch vom 26.11.2016

Leider bin ich mit meiner Berichterstattung etwas im Hintertreffen. Es passiert halt auch oft etwas in meinem fotografischen Leben.

 

Ich war vorgestern in Bern.

Ich war vorvorgestern in Bern.

Ich war vorvorvorgestern in Bern.

 

Und immer habe ich auch fotografiert. Und immer geschieht auch etwas Anekdotisches. Hin und wieder passiert aber auch gar nichts, über das man berichten könnte. Aber gerade, wenn nichts Interessantes passiert, sollte ich darüber berichten, sonst kommt ja der Verdacht auf, ich würde hier nicht über alles berichten. Du kannst dich trösten: ich berichte hier wirklich nicht über alles - vor allem nicht über das Peinliche, das Blöde, dass mir auch immer wieder passiert.

 

Ich zeige hier jetzt mal ein paar Fotos vom 26.11.2016, also

von vorvorvorgestern.

 

Da ist nun tatsächlich nicht viel passiert. Ausser, dass ich gleichentags vorher am Fotoevent in Baden war. Da ist aber sehr viel passiert, wie nur schon das erste Bild zeigt, dass ich hier fehlplatziert auch einfüge.

2. Episode - Besuch vom 26.07.2016

Die Bearbeitung der folgenden Bilder hat recht viel Zeit in Anspruch genommen. Ich habe viel Neues probiert, und mit dem Resultat bin ich auch zufrieden. Zudem hat mir das Fotografieren und die Bearbeitung der Bilder Freude und Spass bereitet. Was braucht es mehr?

 

Die "Street Photography" ist mein momentanes Steckenpferd. Es ist spannend, sich in eine Stadt zu begeben, dort das allgemeine Treiben zu beobachten, mit interessanten Leuten mit einem Augenzwinkern oder mit einem längeren Gespräch auf deutsch, arabisch oder chinesisch Kontakt aufzunehmen und dann ein paar schöne Bilder zu schiessen. Es ist wie auf einem Tanzball: einige sind einverstanden, dass man sie knipst - andere geben einem einen Korb. Als Mann im besten Alter habe ich eine Chance von rund eins zu zehntausend. Und dies hält mich im Schuss. Wer immer Erfolg hat, nimmt diesen als selbstverständlich, wird überheblich und schlussendlich träge. Erfolgreiche Leute leben mit anderen Worten gefährlich. Darum ist es besser, nicht immer Erfolg zu haben.

 

Bei einer durchschnittlichen Ausbeute von 1 zu 10'000 lohnt es sich natürlich nicht, sich in Dörfer wie Kalpetran oder Eisten (Bevölkerung knapp über 100) zu begeben - da muss ich schon in Städte wie Bern, Genf, Luzern oder Zürich reisen. Und bei den dortigen grossen Bevölkerungszahlen legt auch ein blindes Huhn hin und wieder ein schönes Ei.

 

 

1. Episode - Besuch vom 19.09.2015

Vorerst bin ich mal froh, dass ich jetzt wieder meine Spiegelreflexkamera habe. Diese war mir vor einiger Zeit in Bramois vom Hals auf den harten Strassenbelag gefallen und hatte dabei einigen Schaden genommen (Reparaturkosten fast fünfhundert Franken).

 

Und jetzt habe ich sie also wieder und habe mich direkt auf einen Stadtbummel nach Bern begeben - mit ihr natürlich. Ich bin dem Wallis also total untreu geworden. In Bern fand am Samstag die "NIKON Surf Tour" statt. Das ist ein Anlass, der über neues Nikon Material orientiert. Zu diesem Zweck hatte das Fotogeschäft Zumstein vor dem Laden einen Tisch mit ein paar Objektiven aufgestellt. Und diese Objektive durfte man mit seiner eigenen Kamera testen. Anwesend war auch das attraktive Model Lea, das extra für diesen Anlass von St. Gallen angereist war. Und mit diesem Model durfte man die verschiedenen Modelle ausprobieren. Hat durchaus Spass gemacht. Habe mir Lea's genaue Koordinaten aufgeschrieben, so dass ich nötigenfalls auf sie zurückgreifen kann, sollte ich mal wieder mit einem richtigen Modell das Fotografieren üben wollen.

 

Nach dem Anlass habe ich das gemacht, was in der Branche als Street Photography (Strassenfotografie) bekannt ist. "Strassenfotografie" heisst aber nicht, dass man Strassen fotografiert - sondern man fotografiert das, was sich in den Strassen aufhält. Da sich in unserer Bundeshauptstadt viele Leute aufhalten, war das ein durchaus interessantes und spannendes Unterfangen. Das Ergebnis meiner Bemühungen zeigt dir die folgenden Bilder. Gewisse Szenen habe ich unerkannt und unauffällig aus dem Hinterhalt fotografiert. Oft bin ich aber auch auf Leute, die mir interessant vorkamen, zugegangen und habe gefragt, ob ich ein Bild von ihnen machen dürfe. Viele Körbe musste ich in Kauf nehmen - aber viele interessante Menschen haben mir zugesagt. Und es ergaben sich auch durchaus spannende Begegnungen, mit einer afrikanischen Sängerin, mit einer iranischen Flamencotänzerin, mit einer amerikanisch-korenaischen Studentin, mit portugiesischen Ärzten (die von einer Brücke in die kalte Aare sprangen), mit einer Walliserin, mit einer Schweizer Bettlerin - und anderen mehr.

 

Bern ist eine interessante Stadt. Es ist unsere Bundeshauptstadt. Darum gibt es dort auch das Bundeshaus. Und es gibt viele Politiker, die hin und wieder arbeiten. Wenn sie nicht in Bern arbeiten, arbeiten sie sonst wo. Viele Politiker wollen ins Bundeshaus, weil bald Wahlen anstehen. Darum gab es an diesem Tag einige Wahlveranstaltungen.

 

Summa summarum kann ich sagen, dass es mir in der Stadt gut gefallen hat. Ich werde mich dort sicher wieder einmal blicken lassen.

Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)
Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)

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