Freiburg - Fribourg

Besuch vom 22.02.2017

Der heutige Besuch der Stadt Freiburg war wie eine Reise in die Vergangenheit. In Freiburg hatte ich von 1975 bis 1979 so etwas wie studiert. Hei-ei-ei, das sind ja vierzig Jahre her. Wie schnell doch die Zeit vergeht! Beim Gehen durch die Stadt kamen allerlei Gefühle hoch - meist negative. Aber es ist doch normal, dass man die Vergangenheit als etwas Schlimmes und Trauriges wahrnimmt, wenn es einem in der Gegenwart so gut geht. Denn jetzt fehlt es mir an nichts, absolut nichts oder fast nichts, jedenfalls sehr wenig. In Freiburg habe ich seinerzeit mit grosser Freude gelernt. Die Fächer Zoologie, Botanik, Chemie und Mathematik, haben mich sehr interessiert. Ich war von ihnen begeistert und fasziniert. Leider habe ich das meiste in der Zwischenzeit vergessen. Moment, lass mich mal aufzählen, was ich heute noch alles weiss.

 

- Putrescin und Cadaverin sind zwei Gifte, die bei der Verwesung von Leichen entstehen (Chemie).

- Palindrome DNS ist DNS, die man von vorne und von hinten lesen kann. Ein gutes Beispiel ist:

  Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie (Genetik).

- Die Mengenlehre ist nicht widerspruchsfrei. Ein gutes Beispiel ist:

  In der Armee soll ein Coiffeur alle Soldaten rasieren, die sich nicht selbst rasieren. Der Befehl führt zu einem           Widerspruch, egal was der Coiffeur macht (Mathematik).

- Das Kambium befindet sich bei Pflanzen zwischen dem Xylem und dem Phloem (Botanik).

- Krebse besitzen einen Cephalothorax - Kopf und Rumpf sind bei ihnen verwachsen (Zoologie).

- Ein paar Pflanzennamen: hedera helix, capsella bursa-pastoris, prunus mahaleb, larix decidua,  ranunculus acer, ...

 

Wahrscheinlich habe ich noch ein paar Kompetenzen erworben (so zum Beispiel das Lösen linearer Gleichungen). Das Wichtigste, das mir geblieben ist, ist wohl die Liebe zu Naturwissenschaften. Aus dieser Liebe heraus, hätte ich auch gestern gerne einen Koffer voller Bücher zu Biologie, Chemie und Mathematik gekauft.

 

Die Stadt hat sich in all den Jahren stark entwickelt. Das Uni Gelände mit den naturwissenschaftlichen Fakultäten ist fast nicht mehr zu erkennen. Und auch im Stadtzentrum hat sich einiges getan. Sehr erstaunt hat mich die neue Poyabrücke, die ich mir lange von allen Seiten angeschaut habe. Siehe die Bilder.

Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)
Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)

Länder seit 26.02.2010

Free counters!