Blatten - Anenhütte

Hüttenbesuch vom 07.08.2016

Verschiedene Wege führen zur Anenhütte im Lötschental - die Hütte selber aber ist einmalig. Wer "Hütte" sagt untertreibt, weil es sich nicht um eine Hütte im klassischen Sinn sondern eher um ein neuartiges Berghotel handelt. Das in eine wunderbare Berg- und Gletscherwelt eingebettete Gebäude besticht durch seine Architektur und durch seine Art - sowohl in- als auch auswendig. Es ist eine Wohlfühloase, in der man es sich nach einer mittellangen Wanderung ein paar Stunden gut gehen lassen kann. Auf der Terrasse mit dem einmaligen Blick ins Tal der Täler und auf die hohen Berge kann man sich köstliche Speisen und kühle Getränke servieren lassen, und man reckt und streckt sich unter der warmen Sonne. Und tief unten hört man das vertraute Rauschen des noch jungen Lonzaflusses und das geheimnisvolle  Gurgeln des Gletscherwassers. Wer hier nicht entspannen und sich vom Alltagsstress lösen kann, konsultiert am besten seinen Arzt, eine Vertrauensperson oder seinen Beichtvater, oder er tut vor allem eines ... er kommt öfters mal hierher.

 

Wir weilten auf Einladung in der einzigartigen Hütte, um ein paar Bilder von ihr zu machen und auch von der Umgebung. Gleich nach unserer Ankunft wurden wir in eine der Prachtssuiten einquartiert. Und am Abend gab es viele schmackhafte Speisen. Wir sind auch noch zum Gletscher gewandert, und am zweiten Tag zum Gletschertor. Sehr gut gefallen hat mir auch der Heimweg über den Gletscherweg.

 

Lass die folgenden Bilder sprechen!

Wanderung vom 21.10.2015

Hurrah, die Wanderzeit ist da! Jetzt im Herbst zieht es auch den digitalen Menschen mit aller Kraft hinaus in Gottes schöne Natur. Man streckt die Nase aus dem Nebelmeer hervor und sieht, dass sich die Welt oberhalb einer gewissen Meereshöhe in den schönsten Farben präsentiert. Es gilt, die Zeit zu nutzen, solange alles noch so schön ist. Denn man weiss, bald zieht der Winter ein, und alles wird nur noch kalt, frostig und schlimm sein. Wie ein Murmeltier wird man sich in die hinterste Ecke seines warmen Wohnzimmers zurückziehen.

 

Die Wanderung ist nicht extrem, aber doch extrem schön. Man wandert, schlendert oder läuft entlang guter Wege, erst bergauf und dann wieder bergab. Ins Tal blickend sind wir links (also orografisch rechts) hoch gestiegen und dann rechts (das heisst links) wieder runter. Man kommt auch an zwei netten Seelein vorbei. Du wirst den Weg sicher leicht finden, denn auch wir haben ihn gefunden. Ich füge aber am Schluss dieses Berichtes noch den entsprechenden Track ein - für alle Fälle.

 

Die Momente einer solchen Wanderung versucht man natürlich, für immer festzuhalten. Daher haben wir halt auch viele Bilder gemacht. Einen Teil davon findest du gleich anschliessend.

 

Schon im Aufstieg sind mir zwei sympathische Frauen aufgefallen, die wie Zwillinge ausschauten, und die auch welche waren, und die wunderbar in die Lötschentaler Gegend passten. Daher fragte ich sie, ob ich ein paar Bilder schiessen dürfte. Und zu meiner grossen Freude waren sie einverstanden. Später vernahm ich, dass die beiden auch schon für Benetton Modell gestanden waren und von keinem anderen als dem weltbekannten Fotografen Oliviero Toscani fotografiert worden waren. Jetzt war ich plötzlich unheimlich stolz. Die Wanderung hatte sich durchaus gelohnt. Ein Bild der Zwillinge aus dem Katalog von Benetton findest du weiter unten. Es wurde mir von den Zwillingen freundlicherweise zugestellt.

 

Die Anenhütte ist sehr heimelig. Am liebsten würde man da bleiben und den Alltagskummer vergessen. Bis ich das dann tatsächlich tun kann, muss aber noch etwas Zeit vergehen. Noch 227-mal schlafen.

GPSies - Anenhuette
Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)
Blick von Gspon auf den Balfrin (06.06.2013)

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